Haar-Hack: So verwandelst du dünnes Haar in eine Prachtmähne

Haar-Hack: So verwandelst du dünnes Haar in eine Prachtmähne
Bei dir ist der Bad Hair Day ein permanenter Zustand und gegen platte und kraftlose Haare hilft nicht einmal föhnen? Trotz genetisch bedingter Haardicke können wir dir ein paar Tipps geben, mit denen du dir mehr Volumen zaubern kannst.

1. Weniger Haare waschen – mehr Trockenshampoo

Du schonst deine Kopfhaut und deine Haarwurzeln enorm, wenn du dir seltener die Haare wäschst. Außerdem gewöhnst du deine Haare so daran, dass sie weniger schnell fetten. Denn auch wenn Shampoo oft das Gegenteil verspricht, richtet es manchmal mehr Schaden an als es gut macht. Sowohl Shampoo als auch Spülung entziehen der Kopfhaut viel Fett und greifen ihren natürlichen Schutzmantel an. Davon bekommst du Schuppen und trockene, juckende Haut. Trockenshampoo kann hier eine gute Alternative bieten und dir gleichzeitig ein bisschen Volumen verpassen!

2. Richtiges Kämmen                                                                                                                        

Wenn du verhindern willst, dass deine Haare noch mehr ausdünnen, dann kämme sie nie von oben nach unten. Fang mit den Spitzen an und arbeite dich dann nach oben vor, kämme einzelne Knötchen durch und vermeide so Spliss und Haarbruch! Vermeide nach dem Duschen idealerweise auch das Trockenrubbeln, das raut die Haaroberfläche auf und zerstört so seine natürliche Struktur. Häufiges Kämmen solltest du ebenfalls vermeiden, weil dadurch Fett von der Kopfhaut in die Längen gezogen wird und die Haare noch platter werden.

3. Wenig färben, föhnen und Co.

Besonders Blondierungen – also, die Haare aufhellen – macht die Haare stark kaputt. Sie werden rau und strohig, weil die Struktur der Haare aufgerissen wird, um die natürlichen Farbpigmente herauszuziehen und sie durch das Blond zu ersetzen. Das ist super ungesund. Genau wie zu viel Hitze durch Lockenstab, Glätteeisen oder Föhn – die oberste Regel hierbei ist: Nicht zu heiß


GIF via giphy.com

4. Richtige Mengen

Wenn du Shampoo, eine Spülung oder eine Kur verwendest, achte darauf, dass du nie zu viel Masse in deine Haare gibst. Das beschwert unnötig und lässt oft fettig wirkende Rückstände am Ansatz zurück. Spülungen und Haaröle außerdem AUSSCHLIEßLICH in den Spitzen einmassieren und dabei die Haare nicht aufreiben.

5. Abwechslung

Natürliche Fülle und etwas mehr Volumen erhältst du  besonders, indem du immer wieder etwas Neues probierst: Wenn du einen Tag lang einen Mittelscheitel hattest, ziehe ihn einfach am nächsten Tag nach rechts – du wirst sehen, schon eine Verlagerung von wenigen Zentimetern sorgt in der ungewohnten Position für etwas Stand am Ansatz. 

6. Friseurbesuch

Sei doch mutig und lasse dir einen Kurzhaarschnitt verpassen. Danach sehen deine Haare super gesund aus und haben viel mehr Volumen, so wie eine permanente Spannkraft. Ansonsten IMMER regelmäßig Spitzen schneiden lassen, dadurch ist das gesamte Haar auf einer Länge und bekommt mehr Fülle. Immer dran denken: Spliss lässt dünnes Haar noch dünner aussehen!

7. Richtige Pflege

Um unnötiges Beschweren zu vermeiden, solltest du Öle und Masken VOR der Haarwäsche in dein Haar geben, so wird es besser gepflegt und ist nach der Haarwäsche lockerer und leichter. Wähle zudem Shampoos die weniger schäumen, denn der Schaum trocknet das Haar stark aus wie Studien belegen. Gute Shampoos sind generell Sulfatfrei. Scheue dich außerdem nicht vor Haarölen – mittlerweile sind diese Pflegeprodukte auf jeden Haartypen ausgelegt und beschweren die Haare nicht mehr.


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